Kopenhagen © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher

Kopenhagen im Winter

Recht spontan entschließen wir ein verlängertes Wochenende weg zu fliegen. Es geht nach Kopenhagen.

Wir fliegen gegen 7 Uhr in Wien ab und entschließen daher zum ersten Mal den Flixbus zu testen das läuft echt einwandfrei. Gegen 2h starten wir in Graz und im Bus ist genügend Platz und so finden wir noch etwas Schlaf. Unser Flug ist diesmal mit der Austrian. Hatten wir auch schon länger nicht mehr. Wir kommen bereits am Vormittag in Kopenhagen an. Unsere Anreise zum Hotel gestaltet sich einfach und unkompliziert. Unser Hotel das DGI-byen liegt gleich direkt neben Kopenhagens Hauptbahnhof. Wir bekommen auch ein kostenloses Early Check-in.

Wir starten gleich los. Es ist ziemlich kalt heute. Minus 8°C. Sogar aus der Kanalisation steigt schon Dampf auf.

Kopenhagen © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher

Aber wir sind warm eingepackt und daher geht auch das. Unser Weg führt uns vorbei am Tivoli. Der weltbekannte Vergnügungs- und Freizeitpark ist leider noch bis April geschlossen.

Unsere erste Station ist das Dänische Nationalmuseum. Hier befindet sich eine umfassende Ausstellung, die die Kulturgeschichte Dänemarks im internationalen Kontext zeigt. Über 3 Etagen verteilt befinden sich hier unfassbar viele Ausstellungsstücke. Es ist fast zu viel. Man kann sich dabei nicht allem widmen. Ab dem 2. Stock erhöhen wir die Geschwindigkeit, denn sonst bräuchte man sicherlich mindestens eine Woche um hier durch zu kommen. Die Ausstellung ist wirklich sehenswert, aber die Anzahl der Exponate überfordert ein wenig.

Gleich neben dem Nationalmuseum befindet sich das Schloss Christiansborg. Über eine kleine Brücke kommt man auf die Insel Slotsholmen auf der sich das Schloss befindet. Bereits vom Museum aus haben wir den einen oder anderen Blick auf das Schloss erhaschen können. Christiansborg ist der einzige Repräsentationsbau weltweit, der die höchsten Vertreter des Staates unter einem Dach vereint: Exekutive, Legislative und Judikative. Auch die königlichen Ställe befinden sich hier.

Schloss Christiansborg © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher Schloss Christiansborg © Thomas Mussbacher und Ines ErlacherSchloss Christiansborg © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher Schloss Christiansborg © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher Schloss Christiansborg © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher Schloss Christiansborg © Thomas Mussbacher und Ines ErlacherSchloss Christiansborg © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher

Wir gehen weiter in Richtung Nyhavn. Der „neue Hafen“ ist der zentrale Hafen Kopenhagens. Wie in jeder guten Hafengegend befinden sich hier zahlreiche Kneipen und Restaurants. Bekannt ist Nyhavn vor allem durch die bunten Häuser, die an Amsterdams Grachtenhäuser erinnern. Am Ende des Hafens befindet sich Schloss Charlottenburg.

Nyhavn © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher Nyhavn © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher Nyhavn © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher Nyhavn © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher Nyhavn © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher

Wir spazieren den Hafen entlang bis zu Kopenhagens Street Food Markt. Dieser ist derzeit leider nicht geöffnet. Der Weg hat sich dennoch gelohnt, denn abgesehen von dem tollen Blick den man hier hat, kann man derzeit der Kunstinstallation Wish Tree Garden von Yoko Ono seine größten Wünsche auf den Wunschbäumen aufhängen. Diese Kunstinstallation reist bereits seit 1996 um die Welt. Die Wunschbäume stehen noch bis zum 31. Dezember 2017 vor dem Museum Copenhagen Contemporary. Am Ende jeder Ausstellung werden die Wünsche eingesammelt und zu Yoko Ono gesendet. Die Wünsche kommen danach zum Imagine Peace Tower auf die Insel Viðey in Kollafjörður Bay, Island.

Yoko Ono Wish Tree Copenhagen © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher Yoko Ono Wish Tree Copenhagen © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher Yoko Ono Wish Tree Copenhagen © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher

Nachdem der Street Food Markt derzeit leider nicht geöffnet ist, suchen wir eine andere Möglichkeit das Grummeln in der Magengegend loszuwerden. Gleich neben dem Copenhagen Contemporary befindet sich das „La Halle“, eine französische Weinbar in der man auch Kleinigkeiten essen kann. Es ist gut gefüllt und das ist ja meistens ein Zeichen für Freibier oder gute Qualität. Hier trifft letzteres zu. Bei einem Gläschen Wein und einer gemischten Platte lassen wir den bisherigen Tag ein wenig Revue passieren. Wir möchten euch La Halle unbedingt ans Herz legen. Die Qualität war wirklich top und auch die Freundlichkeit der MitarbeiterInnen sucht ihresgleichen.

La Halle Copenhagen © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher La Halle Copenhagen © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher La Halle Copenhagen © Thomas Mussbacher und Ines ErlacherKopenhagen © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher (5)

Die Sonne geht gerade unter und taucht Kopenhagen in ein magisches Licht.

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Auf dem Heimweg gibt’s noch einen süßen Zwischenstopp.

Wir schlendern zum Hotel zurück. Von hier bis zu unserem Hotel gehen wir noch etwas mehr als eine halbe Stunde. Nachdem der Reise und den vielen Eindrücken ist jetzt erst einmal ein Nickerchen geplant. Den restlichen Abend verbringen wir im Hotel.

Der erste Tag neigt sich dem Ende zu… was wir auf jeden Fall jetzt schon sagen können: Kopenhagen ist eine wirklich entzückende Stadt und auch eine wunderbare Winterdestination. Der Start unserer Beitragsserie von Kopenhagen ist deshalb auch bestens für die Blogparade von Before We Die mit dem Titel „Die schönsten Reiseziele für den Winter“ geeignet. Katrin und Christian berichten auf Ihrem Blog über ihre Abenteuer und ihre Leidenschaft: Puderzuckerstrände und Metropolen.

Unser Beitrag ist auch Teil der Bloggeraktion #vergisstmannicht mit dem Motto Schneeflöckchen.

22 Gedanken zu “Kopenhagen im Winter

  1. Wow, ich bekomme Fernweh. Die Bilder sind dir wirklich gut gelungen. Ich war vor ein paar Jahren in Kopenhagen und mir hat die Stadt total gut gefallen. Heuer werden wir uns zum dritten Mal ein Ferienhaus von ferienhauser.info an der Ostsee in Dänemark mieten und die Tage zwischen den Dünen verbringen. Ich freue mich schon sehr darauf.
    Alles Liebe,
    Marlies

  2. Oh, eure „Brotzeit“ in der Halle sieht soooooo lecker aus! In Australien/ Indonesien würde ich gerad einiges für so ein Brot mit Käse tun 😉 -8 ist echt sportlich aber wenigstens schien die Sonne. Scheint eine tolle Stadt zu sein! LG Christina

  3. Kannst du dir vorstellen, dass ich als Hamburger noch nie in Dänemark war??? fast peinlich, um so etwas öffentlich zuzugeben – aber es ist so 😉 Aber deine Fotos sind so schön, dass ich jetzt Kopenhagen ganz weit nach oben auf meine Liste setze. Ganz liebe Grüße Gabriela

    1. Hallo Michelle,
      danke für deinen Kommentar.
      Skandinavien ist wirklich toll. Stimmt Nyhavn erinnert sehran Amsterdam. Morgen gibt’s dann unseren Tagesausflug nach Malmö zum Nachlesen 🙂
      liebe Grüße Ines

  4. Kopenhagen ist auch mein Traum. Ich war erst einmal dort und leider nur als Zwischenstopp auf dem Weg nach Seattle, d.h. ich habe außer dem Flughafen nichts gesehen. Das muss sich ändern.
    Liebe Grüße
    Anja S.

  5. Deine Bilder sind wirklich zauberhaft! Ich war vor ein paar Jahren mal im Sommer in Kopenhagen und war begeistert von der Stadt. Ich find‘ es immer spannend, wie unterschiedlich man eine Stadt zu den verschiedenen Jahreszeiten erlebt! Ich freu mich schon auf die weiteren Berichte!
    Alles Liebe,
    Laura

    1. Hallo Lina,
      vielen Dank für deinen Kommentar 🙂 das freut uns sehr. In den nächsten Tagen folgen noch weitere Kommentare – schau einfach wieder vorbei 🙂 wir nehmen dich auch gerne mit auf einen Tagesausflug nach Malmö 🙂
      Liebe Grüße Ines

    1. Hallo Mel,
      danke für deinen Kommentar. Im Winter ist es wirklich schön. Wir konnten total viel unternehmen und es war nicht so viel los. Dank Heizung und Decken kann man sogar draußen sitzen und auch eine Bootstour haben wir gemacht. Lediglich warme Kleidung ist ratsam 🙂
      Bald gibt’s noch weitere Beiträge. Würde uns freuen, wenn du noch öfter vorbei schaust 🙂
      liebe Grüße Ines

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