Ibizas romantische Seite © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher

Ibizas romantische Seite

Together is our favourite place to be. Einsame Strände, Ruhe und Sonnenuntergänge wie aus dem Bilderbuch. Entdeckt mit uns Ibizas romantische Seite.

Wir sind auf dem Weg nach Venedig. Moment mal, Venedig? Wie jetzt? Nicht Ibiza? Doch doch. Wir haben ein Flugschnäppchen gebucht: um € 12,50 nach Ibiza. Starten werden wir in Treviso, Venedig. Wir haben uns entschieden, dieses Flugschnäppchen mit ein paar Tagen in Italien zu kombinieren. Zuerst starten wir aber nach Ibiza. Bekannt ist die Baleareninsel Eivissa ja vor allem für die ausschweifenden Parties in den Großclubs Space Ibiza, Privilege, Sankeys und Amnesia. Im April ist aber noch wenig los. Manche Shops und Restaurants haben noch gar nicht geöffnet. Nachdem wir gerade Ruhe suchen passt das perfekt. Wir wollen ja schließlich Ibizas romantische Seite entdecken. Auch beim Hotel haben wir ein wahres Schnäppchen gemacht: das Hotel Algarb. Dieses wurde aber mittlerweile renoviert und ist unter dem Namen The New Hotel Algarb etwas teurer. Wir wohnen direkt an der Playa d’en Bossa, einem sehr schönen Sandstrand gleich neben Ibiza Stadt.

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Wir genießen lange Strandspaziergänge und das romantische Flair der 45.000 Einwohner Insel-Hauptstadt.

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Wir gehen am ersten Tag auf die Festung Dalt Vila (Altstadt) mit wunderschön verschnörkelten Gassen. Hier ist es ratsam mit festen Schuhwerk und langsamen Schrittes zu starten. Der Aufstieg, welcher sich lohnt, kann vor allem an wärmeren Tagen anstrengend sein. Oben angekommen bietet sich ein perfekter Blick auf das Meer und in den späteren Stunden auf den Sonnenuntergang.

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Am nächsten Tag nehmen wir uns ein Leihauto. Ein sehr spannendes Erlebnis, denn bei der Übergabe werden ja üblicherweise bestehende Schäden auf dem Formular dokumentiert. Bei unserem Auto wird einfach das gesamte Auto rundherum eingekreist. Aha. Die Übernahme und auch die Rückgabe funktionieren aber problemlos. Verleihfirmen gibt es an Strandpromenaden sehr viele und die Preise sind durchaus im europäischen Schnitt. Mit dem Auto geht’s also los. Als erste Station fahren wir nach Cala d´Hort. Eine von hohen Klippen umgebene Bucht mit einem wunderschönen Sandstrand im Westen Ibizas. Parkplätze sind hier leider Mangelware und die Zufahrt erfolgt über eine steil abfallende Straße, die in der Hochsaison auch als eigentlicher Kilometer langer Parkplatz dient. In der Bucht angekommen werden wir jedoch von einem der schönsten Ausblicke überwältigt die Ibiza zu bieten hat. Es ist die vorgelagerte und bis auf Vögel und 3 Ziegen unbewohnte Insel Es Vedra.

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Die Einheimischen erzählen sich unzählige Mythen und Gerüchte über diesen, aus dem Meer herausragenden, „Felsen“. Manche meinen es wäre das Werk von Außerirdischen und andere wiederum glauben, es wären die letzten „Überbleibsel“ von Atlantis. Auf jeden Fall ein fesselnder Anblick, von welchem auch der britischen Musiker Mike Oldfield inspiriert wurde. Sein Chillout Kultalbum „Voyager“ aus dem Jahr 1996 zeigt Es Vedra am Cover. In der Vorsaison ist hier zu unserer Freude noch wenig los und ein idealer Spot für verträumte und ruhesuchende Besucher. Wir genießen es.

Nach diesem schönen Stopp fahren wir weiter Richtung Norden. Genauer gesagt in Richtung Cala Comte. Dieser Strand an dem auch Naomi Campbell wohnen soll, ist an wolkenlosen Tagen der wohl beste Spot für einen romantischen Sonnenuntergang. Das mehrfach ausgezeichnete türkisblaue Meer mit den malerischen Inseln ist eine Augenweide. Wer diesen Tagesausklang bei einem erstklassigen Dinner erleben will, sollte ins Restaurant S’illa de Bosc gehen. In der Hochsaison ist dieser „Geheimtipp“ jedoch sehr gut besucht und man sollte sich im Vorfeld einen Tisch reservieren.

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Zum Tagesabschluß fahren wir dann noch weitere 25 Minuten bis nach San Antonio, der zweitgrößten Stadt der Insel, wo sich das berühmte Café Mambo und das Café del Mar befinden. Außer dem Café del Mar Shop hat aber noch nicht wirklich was geöffnet. Es ist ja auch noch erfrischend kühl. Außer für die Briten, die sehr gerne in San Antonio Urlaub machen und jetzt schon kurzärmlig und mit kurzer Hose unterwegs sind, wir mit Jacke. Ich shoppe eine Café del Mar Weste, natürlich nur weil es etwas kühler als erwartet ist.

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Das Wetter ist am Tag 3 leider etwas stürmischer als tags zuvor, was uns jedoch nicht davon abhält mit unserem lieb gewonnen Leihauto den Südwesten von Ibiza zu erkunden. Wir fahren also los vorbei am legendären Club DC 10, den Salzfeldern Las Salinas in Richtung Platja Cavallet. Im Juli und August sollte man sich bei Einsetzen der Dämmerung vor Millionen von Stechmücken schützen. Wir finden schnell einen Parkplatz, was in den Sommermonaten dann doch schwierig werden kann. Der wilde und naturbelassene Strand liegt eingebettet in Dünen, das Meer meist rauer als an den anderen Traumstränden, aber genau das macht diesen Spot aus. Wer einen Cocktail genießen mag, kann dies in der Bar El Chiringuito tun.

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Wir starten von dort unseren wunderschönen Spaziergang zum südwestlichsten Punkt von Ibiza, dem alten Wehrturm Torre De Ses Portes. Hier ist es traumhaft. Wir genießen die Ruhe. Duft von Rosmarin liegt in der Luft. Dieser wächst hier wild und beginnt gerade zu blühen. In der Ferne zeichnet sich die benachbarte Insel Formentera ab. Ein wirklich magischer Ort.

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Vom einzigartigen Stranderlebnis angetan spazieren wir zurück zum Auto und fahren nur 5 Minuten weiter zum nächsten Beachhighlight dem Platja de ses Salines. Ein Hotspot im Sommer, welcher im Gegensatz zu den anderen Stränden einen großen (Bezahl-) Parkplatz hat. In der Vorsaison müssen wir jedoch, wie an so vielen anderen Orten, nichts bezahlen, was für einen Besuch in der ruhigen Saison spricht. Wir besuchen hier eine unserer Lieblingsstrandbars den Jockey Club. Mit Blick auf das Meer genießen wir das vorzügliche Service der Bar bei einem Glas Sekt und lassen den Tag ausklingen

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Am letzten Tag unseres Kurztrips bleiben wir in Playa den Bossa und besuchen das noch leere Ushuaia Hotel und die noch nicht geöffnete weltbekannte Beachbar Bora Bora. Die Ruhe vor dem Sturm.

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Unser Fazit: Auch oder vor allem in der Nebensaison ist Ibiza einen Besuch wert. Das Partyleben, für das Ibiza so bekannt ist, findet noch nicht statt. Aber gerade das macht den Zauber in dieser Zeit aus. Diese Jahreszeit bietet sich aber förmlich an, die romantischen Seiten Ibizas zu erkunden.

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14 Gedanken zu “Ibizas romantische Seite

  1. Toll! – Mir war gar nicht bewusst, dass Ibiza auch eine so wundervolle Seite hat. Mit deinen Bildern hast du mich überzeugt, mir die Insel mal genauer anzusehen – deine Fotos sind nämlich wirklich fantastisch!

    Liebe Grüße, Iris

  2. Ein schöner Bericht über Ibiza. Und ich kann Dir nur zustimmen, denn auch ich war damals mit einer Freundin Ende April auf Ibiza. Ich habe es auch als sehr angenehm gefunden, denn Strände und Restarurants sind nicht überfüllt, aber auch nicht menschenleer. Es war tagsüber super Badewetter aber abends angenehm kühl, fast sogar ein bisschen zu kühl. Die Preise sind im April wirklich noch super. Ab 1. Mai gehts dann los und sie verdopplen und verdreifachen sich.

    Dalt Vila ist auf alle Fälle sehr sehenswert. Ich war total baff, als ich sah, dass zwischen den Museumshäusern tatsächlich noch echte Menschen wohnen. Und ich frage mich, wie diese Leute (wir haben überwiegend alte Omis gesehen) es schaffen, ihre Einkäufe da hochzuschleppen. Ich war jedenfalls ganz schön knülle von den Steigungen.. 😉

    Auch die Hippiemärkte haben super Preise in der Vorsaison und ganz angetan waren wir von der Reginas Bar, der alten Hippiekneipe. Sie lag auf unserem Heimweg und wurde daher zu unserem „Stammgasthaus“

    Liebe Grüße
    Bianca

    1. Danke für deinen ausführlichen Kommentar Bianca! Wir waren auch mal am Ende der Saison. Da gibt’s noch Parties aber dennoch ist Ibiza dann nicht überlaufen. Da waren wir auch auf einem der Hippiemärkte. War sicher nicht das letzte Mal. Wie die Omis ihren Einkauf da rauf bringen ist auch uns ein Rätsel… wenn es warm ist reicht schon gehen ohne zusätzlichen Ballast schönes Wochenende!!

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