Malmö © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher

Von Kopenhagen nach Malmö

Heute zieht es uns raus aus Kopenhagen. Wir wollen auf einen Abstecher nach Schweden, genauer gesagt in die drittgrößte Stadt Schwedens: nach Malmö.

Für knapp € 30 pro Person gibt’s ein Ticket für die Überfahrt über die Öresundbrücke, die mit 7.845m weltweit längste Schrägseilbrücke. Diese verbindet Kopenhagen und Malmö und ist eine Kombi-Brücke für Straßen- und Bahnverkehr. Auf der Hinfahrt muss man am Flughafen von Kopenhagen umsteigen und den Reisepass vorzeigen. Die Fahrt dauert in etwa 30 Minuten.

Malmö © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher Malmö © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher

Heute schneit es. Wie romantisch. Schon länger denken wir daran nach Kopenhagen zu reisen und die Öresundbrücke steht von Anfang an auf unserer Liste. Alleine die Überfahrt ist schon ein Highlight für sich. In Malmö angekommen beschließen wir es heute eher gemütlich anzugehen.

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Wir spazieren vom Hauptbahnhof über den historischen Marktplatz Stortorget in die Södergatan. Beim Espresso House genießen wir einen leckeren Kaffee und nutzen das kostenlose wlan. Die Weihnachtsbeleuchtung hängt noch und auch die Christbäume stehen noch. Zusammen mit dem romantischen Schneefall ist es ein wahrlich schöner Winterspaziergang. Hier ein paar Eindrücke für euch:

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Beim Bahnhof Triangeln steigen wir wieder ein und fahren zurück nach Kopenhagen. Auf der Rückfahrt gibt es keine Passkontrolle mehr und so können wir bis zum Hautbahnhof Kopenhagen durchfahren.

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Am Nachmittag wollen wir das Schwimmbad im Hotel austesten. Es ist ein öffentliches Bad, welches an das Hotel angeschlossen ist. Als Hotelgäste können wir es kostenlos nutzen. Wir haben Handtücher von zu Hause mitgenommen, was sich als durchaus empfehlenswert erweist, denn im Hotel gibt es pro Person nur ein großes Handtuch und ein ganz kleines. Wir gehen gleich durch ins Bad, werden aber umgehend von einem Bademeister zur Dusche zurück kommandiert. Wir müssen duschen. Keine Ahnung warum er meint, dass wir das nicht im Schwimmbad machen können, sondern wieder in den ersten Stock zur Umkleide zurück müssen. Das machen wir natürlich brav. Kaum sind wir wieder runter gekommen, steht schon der nächste Bademeister da: auch die Haare müssen gewaschen werden. Diesmal ist aber die Dusche im Schwimmbad auch passend. Gesagt getan. Dann rein ins kalte Nass. Wir schwimmen los. Die Schwimmstrecke ist richtig schön lang, aber was glaubt ihr? Natürlich schwimmen wir in die falsche Richtung. Wir werden wieder von einem Bademeister darauf hingewiesen… an einer anderen Einstiegsstelle ist die Schwimmrichtung dann auch angezeichnet. Bei der Sauna machen wir dann gottseidank alles richtig 🙂

Schwimmbad DGI-byen © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher

Das Baden ist ein netter Zeitvertreib und in der Sauna kann man sich prima aufwärmen. Zu einem längeren Aufenthalt regt das Bad aber nicht unbedingt an, denn uns ist das Wasser ein wenig zu kalt und die Liegen haben schon bessere Zeiten erlebt. Nachdem es aber beim Hotel dabei ist, kann man schon einen Abstecher riskieren. Am Abend spazieren wir wieder zum Nyhavn und gehen in eine der zahlreichen Kneipen: Skipper Kroen – was so viel heißt wie des Kapitäns Gasthaus. Es gibt hier eines der besten Restaurants in Kopenhagen, wir gehen aber in die kleine Bar nebenan. Dort gibt es leckeren Glühwein in schummrigem Hafenambiente und tolle Live-Musik von Ryan Koriya, einem Singer-Songwriter, Producer und Multi-Instrumentalisten, der ursprünglich aus Harare, Zimbabwe kommt. Nach zwei Lühwein ähm Glühwein J beschließen wir es ist Zeit für Essen.

Nyhavn Kopenhagen © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher Nyhavn Kopenhagen © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher Nyhavn Kopenhagen © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher Nyhavn Kopenhagen © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher

Wir spazieren zur Strøget (übersetzt Strich – hat aber nichts mit Rotlicht zu tun!), die älteste und längste Fußgängerzone Europas, schlendern. Die Strøget befindet sich zwischen Nyhavn und dem Rathausplatz. Auf dem Weg kommen wir am Hotel D’Angleterre vorbei. Man muss einfach stehenbleiben und sich die entzückende Weihnachtsdeko anschauen, aber seht selbst:

Hote D'Angleterre Kopenhagen © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher Hote D'Angleterre Kopenhagen © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher

In der Fußgängerzone Strøget gibt es zahlreiche Geschäfte aber auch Restaurants und Bars – von preiswert bis hochpreisig ist alles zu finden.

Kopenhagen © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher

Bereits beim ersten Vorbeigehen spricht uns das Restaurant Mama Rosa an. Über mehrere Stockwerke kann man hier nach Herzenslust schlemmen. Ein entzückendes Restaurant mit guter Qualität und auch die Preise sind nicht allzu hoch.

Restaurant Mama Rosa Kopenhagen © Thomas Mussbacher und Ines ErlacherMama Rosa Kopenhagen © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher

Am Heimweg gehen wir dann nochmals über den Rathausplatz und am Tivoli vorbei, auch wenn dieser derzeit geschlossen ist, beleuchtet ist er dennoch sehr schön.

Kopenhagen © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher Kopenhagen © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher

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