Skybar © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher

Amsterdam eine Liebesgeschichte Teil 2

In unserem ersten Teil von Amsterdam eine Liebesgeschichte haben wir euch ja bereits einiges über die Sehenswürdigkeiten und das Radfahren in Amsterdam erzählt. Im zweiten Teil gibt es nun Tipps zum Schlafen in Amsterdam, Infos zur kulinarischen Seite der Stadt und Ausflugstipps in die nähere Umgebung. Zusätzlich versteckt sich in diesem Beitrag noch ein Goodie für euch.

Schlafen im Amsterdam

Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Unterkünften. Von zwielichtigen Buden über durchaus annehmbare Zimmer die teilweise an Coffeeshops angeschlossen sind, über Hausboote bis hin zu durchaus hochpreisigen Hotels. Auch auf Airbnb ist das Angebot schier endlos. Wir entscheiden uns für Airbnb und eine außergewöhnliche Apartment am Silodam. Das Apartment liegt relativ zentral, circa 10 Minuten mit dem Rad vom Bahnhof entfernt. Amsterdams Bahnhofgegend ist auch wirklich schön, nicht so wie in vielen anderen Städten eine der schlechteren Wohngegenden. Bei uns hat alles bestens gepasst. Worauf man bei Airbnb aber immer vorbereitet sein sollte ist, dass auch der Vermieter die Möglichkeit hat zu stornieren.

Amsterdam © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher

Kulinarische Seite

Amsterdam ist ein Schmelztiegel für kulinarische Highlights. Ein Schlaraffenland. Egal worauf man Lust hat, hier findet man es.

Franse frites. Zumindest einmal sollte man bei einem der unzähligen Frittenbuden essen. Teilweise beobachten wir hier auch lange Menschenschlangen die auf Ihren Snack warten.

Appeltaart. Diesen leckeren Apfelkuchen sollte man unbedingt probieren.

Käse. Es gibt zahlreiche Geschäfte in denen sich original holländischer Käse erwerben lässt. Dort gibt es auch immer wieder Kostproben.

Amsterdam © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher

Hier noch ein paar Empfehlungen, die wir euch ans Herz legen möchten:

Pasta e Basta. Dieses Restaurant ist ein wirkliches Erlebnis. Zwei Mal am Tag kann man dort Pasta Essen und dabei singen alle Kellner und Kellnerinnen verschiedenste Lieder. Eine Reservierung ist unbedingt erforderlich, denn ohne gibt es keinen Zutritt. Das Vorspeisenbuffet ist exzellent. Die Pastagerichte sind gut, aber es ist hier vor allem das ungewöhnliche Ambiente warum man hier her kommt. Es ist nicht gerade ein Schnäppchen, aber für besondere Anlässe ist es ein Sahnehäubchen. Wir verbringen den Geburtstagsabend meiner Mama hier. Auch hier gibt es nochmals ein Ständchen.

Rakang Thai. Im Jordaan Viertel findet man dieses kleine Restaurant in dem thailändische Spezialitäten den Gaumen entzücken. Auch das Ambiente ist ein wahrer Genuss. Eine Reservierung ist auch hier zu empfehlen. Teilweise stellen sich Leute draußen an und nehmen lange Wartezeiten auf sich. Einmal hier gewesen, weiß man dann auch warum.

© Thomas Mussbacher und Ines Erlacher Rakang Thai Amsterdam © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher

Indian Sky. Ein kleines, indisches Restaurant. Hier sollte man unbedingt einen Tisch reservieren.

Blue Amsterdam. Ein Café in einem Einkaufszentrum mit einer super Panoramasicht auf die Stadt. Der Appeltaart (Apfelkuchen) ist ein Gedicht.

Skylounge Hilton. Diese Skybar ist gleich neben dem Bahnhof gelegen, hat man hier ebenfalls einen hervorragenden Blick von oben auf Amsterdam. Für einen Drink mit Ausblick und ein paar Fotos sollte man hier unbedingt vorbei schauen.

  Skybar © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher Skybar © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher

Ausflugstipp: Tulpen & Mee(hr)

Keukenhof. Holland ist ja bekannt für Tulpen, nicht nur der Besuch des Blumenmarktes in Amsterdam bietet sich an, sondern auch der Besuch von Keukenhof. Start Amsterdam Centraal und Zugfahrt nach Hillegom. Von Hillegom mit dem Rad nach Keukenhof (Fahrzeit ca. 15 Minuten). Entlang der Tulpenfelder mit dem Rad zu fahren ist ein echtes Erlebnis, nicht nur für Fans der Zwiebelblumen die für die erste Wirtschaftskrise verantwortlich war. 500 Blumenzüchter stellen Schnittblumen und Topfpflanzen in all ihrer Vielfalt zur Schau. Der Fokus liegt auf Frühjahrsblumenzwiebeln: 7 Millionen gibt es hier in ihrer Blüte zu bestaunen. Tulpen, Narzissen und Hyazinthen sorgen acht Wochen lang auf 32 Hektar für Duft und Farbe. Der Andrang ist groß. Trotz Warteschlangen geht es dann aber doch recht schnell. Es gibt auch die Möglichkeit die Tickets bereits vorab online zu erwerben.

Keukenhof © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher Keukenhof © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher Keukenhof © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher Keukenhof © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher

Von Keukenhof kann man dann gemütlich mit dem Rad durch die Dünen der niederländischen Westküste bis nach Zandvoort fahren. Laut Google Maps beträgt die Fahrzeit circa 54 Minuten. Es gibt auch vereinzelt die Möglichkeit für Pausen. Zandvoort befindet sich in Nordholland und ist Fischerort. Gerade im Sommer schätzen viele Besucher die ausgedehnten Sandstrände. Hier befindet sich auch der Circuit Park Zandvoort. Die Rennstrecke war schon Schauplatz der Formel 1. Derzeit ist sie noch Austragungsort der DTM und einiger nationaler Rennen. Müde vom Radfahren und den vielen Eindrücken zieht es uns aber eher zu einem Gläschen Weißwein. Wir kehren im Strandpaviljoen Thalassa ein. Ein sehr schöner Ort um den Blick auf die Nordsee zu genießen.

Zandvoort © Thomas Mussbacher und Ines ErlacherZandvoort © Thomas Mussbacher und Ines ErlacherZandvoort © Thomas Mussbacher und Ines ErlacherZandvoort © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher

Es gibt auch die Möglichkeit vom Bahnhof Bloemendal über den Nationalpark Zuid Kennemerland nach Zandvoort zu radeln. Das haben wir bei einer früheren Amsterdamreise bereits getestet. Schier endlose Weiten verzaubern und ziehen einen sofort in den Bann. Dazwischen kommt man auch bei einer Art Hochlandrinder oder ähnliches vorbei. Am Strand angekommen gibt es ein ganz entzückendes Lokal Namens Parnassia aan Zein. Dort haben wir den besten Apfelkuchen unseres Lebens gegessen. Die Fahrt durch den Nationalpark ist dauert in etwa gleich lange ist aber etwas anstrengender.

Zandvoort © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher Zandvoort © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher Zandvoort © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher Zandvoort © Thomas Mussbacher und Ines Erlacher

Unser Fazit: Amsterdam ist eine Stadt mit der man nicht nur einen kurzen Flirt hat. Vielmehr ist sie eine Liebe fürs Leben. Einmal hier gewesen verfällt man sofort ihrem außergewöhnlichen Charme. Auch wenn man zwischendurch einen Seitensprung oder Liaison mit anderen Städten wagt, es zieht einen immer wieder zu ihr zurück.

Diesmal haben wir noch ein kleines Goodie für euch. 🙂 Hier könnt ihr Vorschläge für Entdeckungstouren mit dem Rad herunterladen. Ich findet hier zwei Touren durch die Stadt sowie den Weg nach Keukenkof und Zandvoort: Radkarte Amsterdam

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